Vivere l'Italia - Italien erLeben. Ein persönlicher Reiseführer

 

 

Reisebericht Umbrien und Toskana 2007

9. Tag: Sonntag, 12/08/2007

Ausschlafen, trotz weichen Bettes. Ruhetag!!!

Am Nachmittag unternehme ich einen kleinen Spaziergang bis zur nächsten Kreuzung, um einen kleinen Eindruck von der Umgebung unserer Unterkunft zu bekommen.

Gegen 18 Uhr fahren wir dann nach PITIGLIANO, der città del tufo, der Tuffsteinstadt. Wie der Name sagt, ist sie auf Tufffelsen und auch aus Tuffstein erbaut. Und befindet sich in atemberaubender Lage (siehe Fotos). Pitigliano ist, nebenbei erwähnt, ebenfalls Mitglied im Club der "Borghi più belli d'Italia" und hier wird mit diesem Titel wahrlich nicht übertrieben!

Pitigliano

Blick auf Pitigliano

Anscheinend haben die Etrusker Pitigliano erbaut, die Römer haben den Laden dann übernommen. Beides ist an den Resten der Stadtmauern zu sehen. Der Ort selbst ist fast pures Mittelalter, gegenüber dem Palazzo Orsini findet man auch etwas Neuzeitliches. Auch sind hier die meisten Gebäude verputzt.
Wenn man über die zentrale Via Roma in den Kern vordringt, kommt aber immer mehr das ursprüngliche Tuffstein-Pitigliano zum Vorschein. Und es wird immer malerischer. Nach Einbruch der Dunkelheit ist man dann völlig verloren, jede Ecke scheint schöner als die, die man gerade gesehen hat.

Pitigliano wird in der Länge von drei Straßen durchquert; von der zentralen Via Roma, nördlich davon veläuft die Via Vignoli, südlich die Via Zuccarelli. Verbunden werden sie durch zahlreiche vicoli, viele davon führen auch direkt zum Abgrund, also zum Rand der Tuffsteinfelsen, auf denen die Stadt steht. Dort fällt die Felswand senkrecht weit in die Tiefe.

Pitigliano bei Nacht

Blick auf das nächtliche Pitigliano

Abendessen gibt es in der Locanda del Pozzo Antico: Crostini misti (gut), Tortelli al burro e salvia (lecker), Tagliata ai funghi (akzeptabel), verdure cotte (gut). Die Pizza am Nachbartisch sah lecker aus.
Meine Frau musste unbedingt "Acquacotta" ausprobieren, eine einfache, arme Suppe. Typisch für diesen Teil der Toskana. Sie war dann aber doch nicht soooo begeistert. Acquacotta bedeutet nichts Anderes als "gekochtes Wasser", was eigentlich Alles über diese Suppe aussagt. Zutaten (außer Wasser): altes Brot, Ei, Zwiebeln, Karotten, Sellerie....

Zurück im Cavone, erwatet uns ein wahrhaft spektakulärer Sternenhimmel!

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