Vivere l'Italia - Italien erLeben. Ein persönlicher Reiseführer

 

 

Reisebericht Umbrien und Toskana 2007

14. Tag: Freitag, 17/08/2007

Letzter Urlaubstag - nach dem mittlerweile obligatorischen Ausschlafen gehen wir in die Vollen!

Unser Ziel ist der Monte Amiata, der Hausberg der Maremma. Über schöne, kurvenreiche und verkehrsarme Straßen verfolgen wir dieses Ziel, fahren dabei durch Elmo, Montevitozzo, Castell'Azzara nach SANTA FIORA, wo wir einen kleinen Zwischenstopp einlegen. Welcher sich wirklich lohnt, der Ort entpuppt sich als wirklich hübsch.
Vom schönen Hauptplatz mit seinen teilweise trutzigen Bauten führen nette Gässchen ins mittelalterliche Viertel. Überall tun sich kleine, schnuckelige Plätze auf, die meisten Gebäude sind in gutem Zustand.

Weg nach Santa Fiora

Auf dem Weg nach Santa Fiora

Santa Fiora

Der Hauptplatz von Santa Fiora

Nach dem Rundgang wird dann endlich der MONTE AMIATA in Angriff genommen - man kommt mit dem Auto fast bis zum Gipfel (1738 m). Die Straße ist steil und kurvenreich, der Berg komplett mit Wald bedeckt, was sehr im Kontrast zu den bisherigen Landschaften steht. Irgendwann sind wir oben - und überrascht: Unmengen von Menschen und Autos drängen sich hier; Souvenirs kann man an unzähligen Ständen bis unters Gipfelkreuz erwerben, für Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut.
Es ist deutlich kühler, am Cavone sind wir bei über 30 Grad abgefahren, hier sind es noch 19 Grad!

Monte Amiata

Der "Abstieg" vom Gipfelkreuz

Wir steigen trotz des Andrangs bis zum Gipfelkreuz hinauf, leider ist die Sicht aufs tief unten liegende Umland nur mäßig. Trotzdem können wir in der Ferne den Kraterrand des Lago di Bolsena ausmachen, das Meer ist leider nicht zu identifizieren.
Nach einem kurzen Abstecher zu einer Madonnenstatue, welche wohl auf (oder neben) dem höchsten Punkt des Berges steht (für was ist dann das Gipfelkreuz da?), ziehen wir wieder zum Auto hinab.

Monte Amiata

Auf dem Monte Amiata

Runter geht es jetzt auf der anderen Seite, über Abbadia S. Salvatore und Piancastagno (scheint sehenswert) geht es auf "meine alte Strecke": auf die Via Cassia, auf welcher ich von Florenz nach Rom und zurück pendelte. Die (Schnapps)Idee, zum Pizzaessen statt nach Pitigliano direkt bis Rom durchzufahren (147 km!), wird sofort verworfen. Früher hätten wir dieses Vorhaben vermutlich sogar in die Tat umgesetzt; heute sind wir gesetzter und vor allem schwanger. Meine Frau zumindest.
Schon bei Acquapendente verlassen wir die Cassia wieder, über Onano (scheint ebenfalls sehenswert, wenn auch etwas heruntergekommen) geht es nach Sorano zurück.

Im Cavone angekommen, zieht es uns sofort in den Pool, welcher aber leider von den sieben Franzosen monopolisiert wird.

Die Pizza gibt es dann wie geplant in Pitigliano, aber erst, nachdem meine Frau die Touristeninfo überfallen und ausgeraubt hat! Die Pizza ist ganz in Ordnung, leider ist der Ort von der Panoramaterrasse kaum zu sehen. Was soll's!
Bei einem Eis und ein paar Schritten über den Platz zwischen Altstadt und Palazzo Orsini nehmen wir Abschied von Pitigliano.
Morgen geht es zurück nach Turin. Ins neue alte Leben - ab sofort als verheiratetes Paar. Und bald als Eltern.

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