Genua (Genova) - 19.02.06

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Funicolare Righi
Palazzo Rosso
San Matteo
San Matteo

Dieses Mal ging es nach Genua, um meiner Verwandtschaft neben dem olympischen Turin auch Genua zu zeigen. Wie so oft, wenn ich nach Genua fahre, war das Wetter eher bescheiden. In Vercelli hatte es ungefähr 0 Grad, unterwegs regnete es, es schneite und hagelte. Aber: in Genua war es fast die ganze Zeit über trocken und um die 10 Grad warm! Dafür war der Himmel grau bis dunkelgrau.

Normalerweise parke ich beim Stadion, da aber dort ein Fußballspiel ausgetragen wurde, wich ich direkt auf den Parkplatz am Aussichtsort Righi aus. Dort standen wir allerdings dermaßen im Nebel, dass man nichts, aber auch gar nichts von Genua sah.
Deshalb ging es dann erst Mal mit der Standseilbahn runter zum Largo della Zecca, wo wir uns direkt dem monumentalen Teil der Stadt widmeten: Der Via Garibaldi (eigentlich Strada Nuova) mit ihren unglaublich beeindruckenden Palazzi. Am bekanntesten sind sicherlich der Palazzo Bianco (18. Jahrhundert, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, Sitz der Galleria di Palazzo Bianco) und der Palazzo Rosso (erbaut 1671-77, beherbergt die Galleria di Palazzo Rosso). Aber auch der Sitz der Gemeindeverwaltung, der Palazzo Doria Tursi (erbaut 1565-79), ist nicht ohne und kann natürlich betreten werden. Er besitzt einen schönen Innenhof, in welchem die Wappen aller Stadtteile angebracht sind. Wer in Genua heiraten möchte - hier befindet sich das Standesamt. Aber mehr als jeder Palast für sich alleine ist es eigentlich das Gesamtbild der Straße, welches sich dem Besucher einprägt. Solch architektonischen Reichtum findet man in dieser geballten Form vermutlich nur an wenigen Orten in Italien.

Durch ein paar enge Altstadtgassen ging es dann über die Piazza S. Matteo (mit der gleichnamigen Kirche San Matteo, der "Haus"kirche der Familie Doria, 1125 erbaut und 1278 im gotischen Stil erneuert) zur Piazza de Ferrari, dem Herz Genuas.