Genua (Genova) - 31.10. - 01.11.2004

=> Ligurien

Modernes Genua
Modernes Genua
Panorama Hafen Genua
Vom Aussichtspunkt begeistert, entscheide ich mich, zu Fuß in die Stadt zurück zu kehren - es geht ja nur abwärts. Und eigentlich auch immer gerade aus. Leider hat man nur wenige Möglichkeiten, auf die Stadt und das Meer zu schauen, aber es bieten sich Aussichten auf die Berge und die Vorstädte Genuas. Diese sind zwar keine Schönheiten, aber es wird dunkel und die Lichter der Stadt geben ihnen einen angenehmen Glanz. Unten angekommen, ist mein Rundgang zu Ende.

Am nächsten Tag - es ist Allerheiligen - möchte ich mir den Cimitero Monumentale di Staglieno anschauen. Wie viele der großen und bekannten Friedhöfe Italiens ist er einen Besuch wert. Riesige Mausoleen, kleine Kapellen und die landschaftliche schöne Lage an einem Berghang begeistern mich. Meine Begeisterung wird allerdings gedämpft - vom sehr starken Regen, welcher mich in kürzester Zeit komplett durchnässt, und von den leeren Batterien meines Fotoapparats. "Berühmtester Toter" des Friedhofs ist vermutlich Giuseppe Mazzini, einer der großen Verfechter der italienischen Einheit.

Das schlechte Wetter und die anstehende Heimreise beenden meinen (kurzen) Aufenthalt in Genua, aber ich weiß, dass ich nicht zum letzten Mal dort gewesen bin. Was ein Glück, dass ich es nicht weit nach Ligurien habe!

Zugabe: Von der Piazza di Portello (am Beginn der Via Garibaldi) führt ein Aufzug auf den Aussichtspunkt Belvedere Castelletto - hier liegt einem das Stadtzentrum direkt zu Füßen!

Übernachtungstipp: Campingplatz "Villa Doria" im Vorort Pegli (ausgeschildert)